Über uns


Zur Geschichte unseres Hauses:


Das Treffpunkthaus liegt im Herzen von Heimfeld-Nord, einem Stadtteil im Süden von Hamburg, in Harburg. Heimfeld-Nord gehörte Anfang der 90 er Jahre zu Hamburgs sozialen Brennpunkten. Die Förderung aus dem Programm zur Stadtteilentwicklung begann 1994. Gleich zu Beginn der „Sozialen Stadtteilentwicklung“ wurde das Treffpunkthaus für die Bewohner und die verschiedenen sozialen Gruppen und Arbeitskreise gebaut. Es konnte auch nach Abschluss des Programms im Jahr 2003 erhalten und sogar im Jahr 2010 um ca. 110 qm und im Jahr 2012 um weitere 40 qm erweitert werden. Seit 2008 ist es ein Sozialraumangebot des Kinder- und Jugendhilfe Trägers

Logo Margaretenhort 2c überdruckt 2012

Es ist ein Sozialraumangebot für Menschen mit und ohne Kinder, für Anwohner unterschiedlichen Alters und kultureller Wurzeln, mit und ohne Handicap, eben für alle, die im Stadtteil wohnen. Die Angebote im Treffpunkthaus-Heimfeld werden vom Margaretenhort, anderen Trägern, Vereinen aber auch von Heimfeldern gestaltet. Unser Programm ist bunt, breit gefächert und wird ständig dem Bedarf angepasst.

 


Die Arbeit des Treffpunkthauses


Das Treffpunkthaus ist ein bekanntes und gut genutztes Zentrum, das seit Oktober 1994 ein facettenreiches Angebot für die BewohnerInnen in Heimfeld bereithält.

Hier treffen sich Menschen aus Heimfeld und Harburg, unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Bildung, Religion, unterschiedlichen Alters, mit und ohne Kinder.

Die unterschiedlichen Aktivitäten der verschiedenen Akteure tragen zu einem bunten Stadtteilleben bei. Die Angebote, wie z.B. die Spielplatzgruppe, die Mütterberatung, das Müttercafe, verschiedene Tanzgruppen, der Frühstückstreff, die Alleinerziehendengruppe, Selbsthilfegruppen, das kostenlose Mittagessen am Samstag und die verschiedenen Arbeitsgruppen, stehen für eine beispielhafte Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen.

Durch die aufeinander abgestimmten Angebote und das Know-how unterschiedlicher Institutionen kann ein hoher Bezug zu den Anwohnern und zum Stadtteil hergestellt werden. Das wird unter anderem dadurch bestärkt, dass sich die BewohnerInnen an der Angebotsgestaltung aktiv beteiligen. So treffen sich zum Beispiel die Anwohnergruppe „HeiNo“, um die Durchführung von Festen und Aktionen zu planen, die Stadtteilfestvorbereitungsgruppe, der Stadtteilchor, Gesprächskreise und eine Bibelgruppe.

Durch die soziale Stadtteilentwicklung von 1995 bis 2003, durch das gemeinsame Arbeiten in verschiedenen Arbeitskreisen, an unterschiedlichen Projekten und innerhalb des Treffpunkthauses sind die Institutionen stark vernetzt und kooperieren miteinander.

 


Der Förderverein Heimfeld-Nord e.V.,


betrieb das Treffpunkthaus von 1994 bis 2007.
Der Plan des Bezirks, die familienbegleitenden Angebote in Heimfeld auszuweiten und die Bereitstellung investiver Mittel für den Ausbau des Treffpunkthauses, eröffneten neue Wege zur Sicherung der vielfältigen, trägerübergreifenden Stadtteilaktivitäten mit dem Jugendhilfeträger „Margaretenhort“.

 


Der Margaretenhort

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ist ein Träger der Jugendhilfe und Sozialpsychiatrischen Betreuung mit traditionel- len Wurzeln in Harburg. Er ist neben Hilfen zur Erziehung und Wiedereingliederungshilfen auch insbesondere mit dem „Netzwerk Frühe Hilfen Harburg“ in Heimfeld-Nord vertreten. Der Margaretenhort (www.margaretenhort.de) hat 2008 die Trägerschaft des Treffpunkthauses übernommen und baut in Kooperation mit den anderen Institutionen den familienbezogenen Schwerpunkt aus.

Der Margaretenhort hat sich mit der Übernahme des Hauses verpflichtet die bisherigen Stadtteilaktivitäten, die von einer Sozialpädagogin koordiniert werden, zu erhalten.

 


Informationen zu dem Stadtteil Heimfeld-Nord


Heimfeld-Nord ist ein ehemaliges Arbeiterviertel am Rande des Bezirks Hamburg-Harburg, das Ende der 80er Jahre stark in Verruf kam. Verwahrlosung, Vandalismus und Gewaltbereitschaft griffen um sich. Mieterinnen und Mieter kamen und gingen. Nachbarschaften brachen auseinander. Die Vereinsamung, Isolation und Resignation vieler Menschen wuchs.

1991 gründeten sich der Arbeitskreis Heimfeld-Nord und die Stadtteilkonferenz, um für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse in Heimfeld-Nord aktiv zu werden. Der Arbeitskreis wurde zum zentralen Beratungs- und Koordinierungsgremium für das Quartier.

1994 gelang es, Heimfeld-Nord im Programm „Zusätzliche Maßnahmen gegen Armut als Bestandteil sozialer Stadtteilentwicklung“ zu verankern. Der Arbeitskreis gründete den Förderverein Heimfeld-Nord e.V., der in der Funktion des Quartiersentwicklers arbeitete. Im Oktober öffnete das Treffpunkthaus seine Türen.

1995 begann das Verfahren. Das Stadtteilbüro nahm seine Arbeit auf mit dem Ziel, dass sich ein Stadteilleben entwickelt und sich dadurch die Lebensqualität verbessert. Es diente als Anlaufstelle für die Bewohnerrinnen und Bewohner Heimfelds. Von dort wurde das Quartiersmanagement organisiert.

1999 wurde Heimfeld-Nord als Fördergebiet in das Nachfolgeprogramm „Soziale Stadtteilentwicklung“ übergeleitet.

2003 lief die Förderung aus und bis dahin waren auch der SAGA-Wohnungsbestand saniert und damit abgeschlossen.

2003 – 2007 ist der Förderverein weiterhin aktiv. Er sorgt dafür, dass die stadtteilübergreifende Arbeit mit 12 Stunden von einer Diplom Sozialpädagogin weiter betrieben wird.

2008 übernimmtder Margaretenhort, ein Harburger Träger der Jugendhilfe und Sozialpsychiatrischen Betreuung die Pflege des Treffpunkthauses. Er verpflichtet sich die bisherigen Stadtteilaktivitäten zu erhalten und durch die Koordination der Sozialpädagogin weiter zu entwickeln.
Der Stadtteilbeirat unterstützt weiterhin die übergreifende Stadtteilorientierung und damit die Stadtteilzeitung bzw. den Newsletter, verschiedene Feste, unterschiedliche Arbeitsgruppen, die stadtteilrelevante Fragen aufwerfen und für eine lebendige Stadtteilkultur sorgen.

2010 erhält das Treffpunkthaus einen Anbau und eine benachbarte Wohnung kann ebenfalls für die Arbeit mit genutzt werden.  So ist es möglich den geplanten familienbezogenen Schwerpunkt weiter auszubauen.

Ende 2011 erhält das Treffpunkthaus noch eine weitere, kleine benachbarte Wohnung, die für verschiedene Gruppenangebote und Beratung genutzt werden kann.